Sie erwarten Individualität und Flexibilität von Ihrer Vermögensanlage, wollen jedoch nicht auf die Sicherheit einer Immobilieninvestition verzichten? Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne. Was Sie rund um die vermietete Immobilie an Steuern zahlen und was Sie anhand des aktuellen Gesetzes zur Steuerreform sparen können skizzieren wir Ihnen hier kurz.

Beim Erwerb:

* Grunderwerbsteuer fällt unmittelbar beim Erwerb an * Grundsteuer wird jährlich eingefordert * Bei vermieteten Altbauten entstehen Steuervorteile durch Abschreibungsmöglichkeiten (§7 Abs.4 EStG).

Bei Modernisierung:

* Kosten für Instandsetzung und Modernisierung können seit 01.01.1999 nur noch im Jahr ihrer Entstehung abgesetzt werden. Die bis dahin gültige Möglichkeit, größere Erhaltungsaufwendungen an Wohngebäuden über einen Zeitraum von 2-5 Jahren verteilt steuerlich abzusetzen, ist aufgehoben (§82b EStDV). Erhöhte Abschreibungsmöglichkeiten können Sie erhalten, wenn das Gebäude in Sanierungs- und städtebaulichen Entwicklungsbereichen liegt.

Verkauf:

* Die „Spekulationsfrist“ bei Veräußerung von Immobilien wird von bisher zwei auf zehn Jahre verlängert. Kapitalanleger, die ihre im Privatvermögen gehaltene vermietete Immobilie nach dem 01.01.1999 veräußern, müssen berücksichtigen, dass bei einem Verkauf vor Ablauf dieser Frist ein gegenüber dem Anschaffungspreis erzielter Veräußerungsgewinn zu versteuern ist. Ausgenommen von der Steuerpflicht sind jedoch solche Veräußerungsgewinne für Immobilien, die seit der Anschaffung/Fertigstellung oder mindestens im Jahr der Veräußerung und den beiden Vorjahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt werden.

Erbschaft/Schenkung:

* Immobilienerwerb ist erbschaftsteuerpflichtig. Die Wertermittlung bei Wohngebäuden erfolgt nach dem Ertragsverfahren. * Steuerfreiheit besteht innerhalb der persönlichen Freibeträge. Sparmöglichkeiten z.B. durch Aufteilung des Erbes oder vorgezogene Schenkung.